Montag, 16. Mai 2011

Alle Tage wieder!

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Es ist diese unerträgliche Erschöpfung, die mir zu schaffen macht. Die Wochen wiederholen sich, sie haben immer das gleiche Schema. Und genau das ist tödlich. Denn es veranlasst einen Menschen dazu, in eine monotone Gewohnheit zu verfallen.
Morgens gehe ich zur Schule, lerne, schreibe, treffe Freunde, mittags/spät nachmittags komme ich nach Hause und bin so erschöpft, dass ich nicht mal mehr Lust habe, etwas mit Freunden zu unternehmen. Hausaufgaben fallen da natürlich ganz weg.

Dann gibt es allerdings noch sogenannte Freizeitaktivitäten, die ich auch betreibe. Ich gehe beispielsweise Tanzen und leite eine junge Jugendgruppe im Schwimmen. Solche Aktionen sollen ein Leben eigentlich füllen, sollen dem ganzen Abwechslung geben, aber der Mensch muss auch die Abwechslung standartisieren (gibt es das Wort?), sodass das Ziel letztendlich verfehlt ist. Auch meine Freizeit verfällt in einen monotonen, redundanten Trott.
Und so kommt es, dass man einfach zu erschöpft ist von der Schule, als dass man an diesem Zustand etwas ändern möchte (Vielleicht geht es ja auch nur mir so…). Ich würde mich gerne aufraffen, würde gerne etwas ändern, würde gerne mehr tun, um diesem Kreislauf zu entrinnen, aber dieser Kreislauf kommt mir mehr vor wie ein Wirbelsturm, der mich mit sich zieht und nicht mehr loslässt.
(Oje…das klingt ziemlich dramatisch.)

Es ist aber auch die Motivation und die Begeisterung, die mir in meinem Leben fehlt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt richtig begeistert war von einem Projekt. Was ich in der Schule lerne, interessiert mich schon, aber nicht so brennend, dass ich mich nachmittags gerne weiter damit beschäftige.
Es ist einfach bei allem die Luft raus. Ich kann nichts finden, dem ich mich gerne näher widmen würde, mit dem ich mich gerne länger auseinandersetzen würde, nichts. Das ist sehr ermüdend und erlahmend, doch das schlimmste daran ist, dass ich es nicht so schlimm finde, wie es jetzt vielleicht klingen mag. Wenn ich länger darüber nachdenke, könnte man es schon als Trauerspiel bezeichnen, aber eigentlich gewöhnt man sich daran.
Und da wären wir wieder bei dem Problem vom Anfang. Meiner Meinung nach gewöhnt sich der Mensch zu schnell. Gewöhnen hat natürlich auch seine guten Seiten, aber ich wäre manchmal gerne unzufriedener mit meiner Situation, denn wenn ich nicht komplett unzufrieden bin, kann ich auch nicht die Motivation finden, sie zu ändern. Und ohne Motivation kann ich auch nicht losgehen, um mir was zu suchen, was mich begeistert. Und ohne Begeisterung fehlt mir – wie gesagt – die Motivation. Schon wieder ein Kreislauf.

Kreisläufe helfen den Menschen, Ordnung in ihr Leben zu bringen, helfen ihnen nicht zu viel über jedes einzelne Detail nachdenken zu müssen, helfen dem Standard, der Gewohnheit, der Routine. Doch ich habe einfach für meinen Geschmack zu viel Routine, ich hätte gerne ein bisschen weniger davon, und ein bisschen mehr Abwechselung. Ich würde das Rezept gerne abändern, aber ich fürchte, es ist schreibgeschützt.
Ich kleiner naiver Schüler habe auch im Moment die Hoffnung, dass sich das, nachdem ich die Schule abgeschlossen habe, ändern wird, dass ich mein Leben dann in einem höheren Maße selbst bestimmen kann, wenn der Faktor Schule nicht mehr der ausschlaggebendste ist. Wenn ich eine Arbeit gefunden habe, die mich begeistert. Wenn ich endlich motivierende Aufgaben erledigen kann.

Wenn ich mir meine Routine endlich selbst gestalten kann…

Samstag, 16. April 2011

Es war einmal...

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Lang, Lang ist's her, dass dieser Blog einmal Zuwachs an Posts bekommen hat. Man muss sagen, dass wir da Projekt im Prinzip aufgegeben haben. Einerseits haben wir einfach keine Zeit mehr, andererseits kann unser Blog definitiv nicht mit den berühmteren Seiten im Internet konkurrieren (die, die im Internet etwas bewanderter sind, wissen schon, welche ich meine...). Deswegen wird dieser Blog nicht weiter mit Bildern von Alltags-Smileys gefüllt werden, allerhöchstens mal nebenbei. Stattdessen werde ich vielleicht das eine oder andere Mal den einen oder anderen Text verfassen.
Gedanken, die mir durch den Kopf schießen und mich nicht in Ruhe lassen wollen.
Ereignisse, über die ich gerne berichten möchte.
Fotos, die ich mit euch teilen möchte.
Alles, von dem ein normaler textreicher Blog so lebt. Und zu all dem möchte ich natürlich eure Meinung hören, indem ihr mir, wenn ihr Lust habt, Kommentare hinterlasst.
Im Moment habe ich zwar erst drei regelmäßige Leser, aber ich habe die Hoffnung, dass es irgendwann einmal mehr werden. Aber drei Leser sind schonmal besser als keiner, also: ihr seid keineswegs weniger Wert, aber ihr wisst schon, was ich meine, oder? ;) vielleicht interessiert euch die Neue Art dieses Blogs auch nicht... ;_;
Und wenn ich schon bei dem Thema des Aufgebens bin, hoffe ich, dass ich dieses Texte schreiben nicht so schnell aufgeben werden, denn ich habe schon immer Gefallen daran gefunden. Jetzt kann ich meine Texte mit euch teilen. In meinem Leben habe ich nämlich schon viele Projekte aufgegeben bzw. bereue, dass ich sie je in Angriff genommen habe, was mich jedes Mal aufs Neue ärgert.
Aus diesem Grund versuche ich, wenigstens dieses Projekt durchzuhalten. Drückt mir die Daumen! :)

Auf das bald mein erster Post folgen wird.
Bis dahin, euer Käferchen!